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Erneut hohe Auszeichnung für Professor Henning Bockhorn

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Helmholtz-Programm: Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen

– für den Umbau der Energieversorgung

Im Forschungsbereich Energie der Helmholtz Gemeinschaft arbeiten Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler daran, Lösungen für die Energieversorgung zu entwickeln, die ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich tragbar sind. Dafür untersuchen sie die relevanten Energieketten unter Einbeziehung von technologischen und sozioökonomischen Randbedingungen einschließlich der Klima- und Umweltfolgen. Ein Ziel ist es, fossile Rohstoffe und nukleare Brennstoffe durch Energieträger zu ersetzen, die nachhaltig und klimaneutral nutzbar sind.

Directional solidification device manufacturing of eutectic high temperature alloys

Materials synthesis laboratory at IAM-WK (high temperature structural materials)


Das Helmholtz-Programm: Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen kombiniert die Notwendigkeit für höhere Effizienz bei der Energiegewinnung und dem Ressourcenverbrauch mit der Entwicklung neuer Materialien.


Für den Erfolg der Energiewende ist neben der massiven Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auch die deutliche Steigerung der Effizienz bei der Bereitstellung und der Nutzung von Energie, Ressourcen und Materialien von entscheidender Bedeutung. Die bis 2050 angestrebte Halbierung des Primärenergieverbrauchs und Reduktion von Treibhausgasemissionen bis zu 80 % gelingt nur durch eine Vernetzung und Optimierung der Prozessketten, die Ressourcen, Materialentwicklung, Verfahrenstechniken und Energiewandlungsprozesse als Gesamtsystem behandeln. Gleichzeitig muss die beim Umbau der Energieversorgung erforderliche außerordentliche Flexibilität im Hinblick auf Brennstoffarten, Energiebereitstellung und zugehörig Infrastruktur entwickelt werden, um komplementär zu erneuerbaren Energien den Energiebedarf von Gesellschaft und Industrie bedarfsgerecht, wettbewerbsfähig und umweltverträglich zu decken.

 

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