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Ziegahn
Bereichleiter
Dr.-Ing. Karl-Friedrich Ziegahn

+49-721/ 608-28590

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Kolb
Wissenschaftlicher Programmsprecher am KIT
Prof. Dr. Thomas Kolb

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Susann Schäfer
Programm- managerin
Dr. Susann Schäfer

+49-721/608-24749

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Veranstaltungen
  • Workshop
    EMR Topic 4 und ES 2050: Biogene Energieträger
    am 28. September 2017 KIT
  • Wissenschaftliche Programmausschuss (WPA)
    für das Programm EMR zu Topic 3
    am 9. und 10. Oktober 2017 in Berlin (Wannsee)

Helmholtz-Programm: Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen

– für den Umbau der Energieversorgung

Im Forschungsbereich Energie der Helmholtz Gemeinschaft arbeiten Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler daran, Lösungen für die Energieversorgung zu entwickeln, die ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich tragbar sind. Dafür untersuchen sie die relevanten Energieketten unter Einbeziehung von technologischen und sozioökonomischen Randbedingungen einschließlich der Klima- und Umweltfolgen. Ein Ziel ist es, fossile Rohstoffe und nukleare Brennstoffe durch Energieträger zu ersetzen, die nachhaltig und klimaneutral nutzbar sind.

Die Arbeiten im Forschungsbereich Energie gliedern sich dabei in sieben Forschungsprogramme. Alle Programme werden in interdisziplinären Arbeitsgruppen und internationaler Zusammenarbeit vorangetrieben. Forschungsinfrastrukturen, Großexperimente, Pilotanlagen, Testanlagen für Großkomponenten, hochleistungsfähige Analysesysteme und große Rechnerkapazitäten stehen hierfür zur Verfügung.

 

Das Helmholtz-Programm: Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen kombiniert die Notwendigkeit für höhere Effizienz bei der Energiegewinnung und dem Ressourcenverbrauch mit der Entwicklung neuer Materialien.

 

 

Für den Erfolg der Energiewende ist neben der massiven Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auch die deutliche Steigerung der Effizienz bei der Bereitstellung und der Nutzung von Energie, Ressourcen und Materialien von entscheidender Bedeutung. Die bis 2050 angestrebte Halbierung des Primärenergieverbrauchs und Reduktion von Treibhausgasemissionen bis zu 80 % gelingt nur durch eine Vernetzung und Optimierung der Prozessketten, die Ressourcen, Materialentwicklung, Verfahrenstechniken und Energiewandlungsprozesse als Gesamtsystem behandeln. Gleichzeitig muss die beim Umbau der Energieversorgung erforderliche außerordentliche Flexibilität im Hinblick auf Brennstoffarten, Energiebereitstellung und zugehörig Infrastruktur entwickelt werden, um komplementär zu erneuerbaren Energien den Energiebedarf von Gesellschaft und Industrie bedarfsgerecht, wettbewerbsfähig und umweltverträglich zu decken.

 

Aktuelles

Britta Nestler erhält Leibniz Preis

Der Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der DFG vergeben. Er zeichnet herausragende Wissenschaftlerinnen für Ihre Forschung auf allen Gebieten der Wissenschaft aus und ist mit einem Preisgeld von 2,5 Millionen Euro für wissenschaftliche Arbeiten dotiert. Er gilt weltweit als einer der wichtigsten Wissenschaftspreise und wurde am 04. Juli 2017 Professorin Britta Nestler vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bei der DFG-Jahresversammlung in Halle übergeben.